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illustrierte
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Ganz zauberhaft Die nächste Generation Arbeitsszenen Papierfilme! Heller Alptraum
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Analyse Arbeitsszenen 12 Minuten in 160 Einstellungen, aufzunehmen mit drei Kameras in drei Tagen: Die Premiere von Beethovens Neunter Symphonie ist nicht nur ein dramatischer Höhepunkt in »Klang der Stille«, sondern selbst ein kleines Meisterwerk. Dank gründlicheer Vorbereitung am Storyboard. Text Mateusz Rakowicz
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1824. Seit zehn Jahren hat Ludwig van Beethoven (Ed Harris), inzwischen fast völlig taub, keine Symphonie mehr komponiert. Nun sitzt er in Wien an seiner Neunten und wird und wird nicht fertig. Künstlerschicksal. Auch daß die Premiere des unvollendeten Werks in wenigen Tagen bevorsteht, gehört dazu. Um den Termin zu retten, schickt ihm sein Verleger Hilfe: Die Musikstudentin Anna Holtz (Diane Kruger) soll des Meisters achtlos hingekritzelte Noten kopieren, daß sie zu lesen sind. Für die junge Frau ist es eine schwierige Begegnung. Der Komponist ist exzentrisch, Taubheit, weitere Krankheiten und die Sorgen um seinen leichtlebigen Neffen machen ihn nicht leidlicher. Trotz aller Widrigkeiten und anfänglicher Vorbehalte freunden sich die beiden aber an. Die Aufführung der Sinfonie wird zum Erfolg. Die polnische Regisseurin und Drehbuchautorin Agnieszka Holland (Hitlerjunge Salomon) inszenierte die Freundschaft zwischen Beethoven und der Musikstudentin 2006 in den USA. Copying Beethoven, deutsch Klang der Stille, konzentriert sich auf die Beziehung zwischen den beiden ungleichen Charakteren im Pygmalion-Stil – misanthropischer Meister und hoffungsvolle Schülerin, die beide voneinander lernen. Für die Umsetzung stützte sich Holland, wie so oft in den vergangenen 15 Jahren, wieder auf ein ausführliches Storyboard ihrer Tochter Kasia Adamik, die hier außerdem wieder die Second-Unit-Regie verantwortete. […] Ihre ganze Kunst war für »Klang der Stille« gefordert, für den sich Agnieszka Holland einige schwierige Szenen vorgenommen hatte – besonders die Sequenz zur Premiere von Beethovens Neunter Symphonie. Ohne ein Storyboard, sagt Adamik, hätte es diese komplexe Szene nie gegeben: Zwölf Minuten, ohne Dialog, in denen nur die Musik selbst die Tonspur bestimmt, bestehend aus verschiedenen Teilen der gesamten Symphonie. Die Regisseurin stand noch vor ganz anderen Aufgaben: 450 Statisten im Publikum, 100 Mitglieder von Chor und Symphonieorchester. Und vor allem Diane Kruger und Ed Harris, der tatsächlich lernen mußte, diese Aufführung zu leiten. Adamik: »Man mußte das filmisch erzählen, in verschiedenen Einstellungen und Totalen, die sich während einer Szene zur Musik ändern, wie die Gefühle und die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren.« Drei Kameras und drei Tage standen dafür zur Verfügung. Aber: Es gab nur einen Tag, an dem alle Beteiligten der Szene zusammen auf dem Set waren. »Eine Schlacht!« sagt Adamik. […]
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