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Ganz zauberhaft Die nächste Generation Arbeitsszenen Papierfilme! Heller Alptraum
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Portfolio Papierfilme! Zur Zeit in Emden, demnächst in Berlin: Die weltweit erste Ausstellung herausragender Storyboards zu Filmen von Meister-Regisseuren wie Hitchcock, Fincher, Spielberg und Truffaut. Text Jan Fedesz | Foto Kunsthalle Emden/Deutsche Kinemathek
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»Den Drang, solche Bilderstreifen zu produzieren, hatte ich lange, bevor ich darauf kam, daß man selber eine Filmkamera besitzen könnte«, verrät Martin Scorsese im Interview. Seine ersten Storyboards hatte der Regisseur »vermutlich zwischen 1950 und 1953« gezeichnet – nach Live-Serien im Fernsehen, die er damals sah, gerade mal acht oder elf Jahre alt. So entstanden eigene Versionen von B-Western, in Schwarzweiß und bald auch in Farbe. Über die Experimente, welches Zeichenmaterial sich besser eignete, kann Scorsese sich immer noch begeistern. Wie er seinen »Taxi Driver« auf Papier vorbereitete, kann man sich nur selbst ansehen: Die Kunsthalle Emden stellt noch bis 17. Juli die Werke berühmter, »stilbildender« Regisseure wie Fritz Lang, Alfred Hitchcock, Steven Spielberg oder Stanley Kubrick vor. Oder besser gesagt das, was die oft weniger bekannten Künstler des Storyboards in ihnen sahen, ehe überhaupt eine Szene gedreht war. Zwar hatten schon andere Regisseure sich knifflige Sequenzen vorskizziert – Fritz Lang hatte Malerei studiert, Alfred Hitchcock als Grafiker begonnen und Sergej Eisenstein arbeitete mit seinen »visuellen Stenogrammen«. Aber einen ganzen Film vorab auf Papier zu bringen, das war neu. […]
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